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Christina Gabarre Armengol, fotografiert von Philipp Zinniker.
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Christina Gabarre Armengol: Ich habe Psychologie und Morphopsychologie studiert. Damals. Und weshalb? Nur um mir ein heisses Bad bei Kerzenlicht und Pfefferminztee zu gönnen? Genau! Denn dann fange ich an zu singen, zu kreieren und zu schreien. Höre es dir an! Hast du nicht gesagt, du verspürest diese „Gänsehaut“? Eben genau! Es ist diese Kraft, diese Intimität, die mir hilft im Industriegebiet von Bern ein komplexes Stück wie Carput Mortuum so umzusetzen, dass ich meine Rolle nicht nur tanze, sondern bin.
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Ja, ich arbeite gerne mit diesen Menschen, die Menschen wie Menschen behandeln und dabei ihre eigene Persönlichkeit nicht in den Hintergrund rücken müssen. Leider trifft man das selten in der Welt des Tanzes. Obwohl; eigentlich könnten hier mehr Spiegel im Tanzsaal sein nicht? Meine persönliche und tägliche Schönheitsskala lässt sich ohne die Dinger schlecht einschätzen. Klischees? Eben nicht, sondern sich selbst und die Kreativität sehen in einer Welt einer anderen Person.
Vielleicht heisst es aber auch für mich, dass es nicht das wichtigste ist eine Tänzerin, eine Schauspielerin oder eine Rechtsanwältin zu sein, sondern einfach eine Person zu sein die fähig ist kreativ zu arbeiten. Da zu stehen, wo sich der Rand des Ichs langsam auflöst. Ich glaube, Carput Mortuum ist eine gute Herausforderung. Dias, ich freue mich auf das nächste heisse Bad bei Kerzenlicht! weiter...
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