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Völlig übersehen in der Liste all jener Stoffe, bei denen “Auswirkungen auf die innere Sekretion nachgewiesen worden sind” haben Ulrich Berger und Christoph Stein jene hochtoxischen Lösemittel-Mixes, die als “Parfüme” frei erhältlich sind und die von die meisten Menschen für gesundheitlich unbedenklich gehalten werden. Ein tückischer Trugschluss, denn gerade Parfüme verändern nachhaltig und in tragischer Weise das Leben und gehen im wahrsten Sinne des Werbeslogans eines Herrenduftes unter die Haut.
Parfüme werden seit den Zwanziger Jahren aus synthetischen Lösemitteln hergestellt. Die Parfümindustrie sucht zwar ständig nach neuen natürlichen Duftstoffen, doch die werden nie in einem Parfüm verwendet. Was später drinsteckt, sind billige synthetische Nachahmungen. Leider sind diese Stoffe dann giftiger als die natürliche Vorlage. Wenn sie chronisch auf den Organismus einwirken, dann schädigen sie vor allem die Bluthirnschranke. Sie besteht aus Gliazellen, die die Blutkapillaren im Gehirn und im Rückenmark umgeben und sie fungiert als Barriere zwischen Gehirn und Blut; ein Schutzwall gegenüber giftigen Substanzen in der Atemluft. Ist die Bluthirnschranke aber erst einmal geschädigt, dann wirken Gifte, wie sie in Parfümen hundertfach enthalten sind, direkt aufs Gehirn und erzeugen ein körpereigenes Nervengift, das S-100-Protein. Das ist in etwa so, als würde man einem Menschen den Schädel trepanieren und ihm mittels einer Spritze zum Beispiel Nitroverdünnung ins Gehirn spritzen; zugebenermaßen ein ziemlich heftiger Vergleich, aber keineswegs unpassend. Parfüm ist chemisch nichts anderes und besseres als Nitroverdünnung, es duftet manchmal scheinbar angenehmer. Es muß in Glasflakons aufbewahrt werden, weil es Kunststoffe angreift und zersetzt.
In synthetischen Parfümen gibt es mehr als 5.000 Gifte, die ihrerseits zu 95 % aus Petroleum hergestellt werden. In einem einzigen viel benutzten Parfüm wurden 182 verschiedene giftige Lösemittel gefunden. Parfüme sind ähnlich langlebig und fettlöslich wie Chlorpestizide. Sie verursachen reizende, sensibilisierende und phototoxische Reaktionen und können selbst in winzigen Dosen Wirkungen im Zentralen Nervensystem auslösen. Parfüme machen nicht nur süchtig, sondern auch aggressiv. Etliche Menschen wurden durch Parfüme zu Amokläufern. Wildtiere flüchten vor parfümierten Menschen, während sie zu nicht parfümierten Menschen unglaublich zutraulich sein können. Der weiße Tiger "Montecore", ein ganz großer Liebling des 59-jährigen Magiers Roy Horn, fiel diesen Anfang Oktober 2003 vor mehr als 1500 Zuschauern an. Es war dies der erste Auftritt dieses Tieres vor Publikum in Las Vegas. Die Parfüme der Zuschauer hatten es sehr wahrscheinlich ausrasten lassen. weiter...
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